Förderung Hybridauto

In dem Förderprogramm werden Autos mit reinem elektrischen Antrieb mit 4.000 € und solche mit Hybridantrieb mit 3.000 € einmalig bei der Anschaffung gefördert. Je zur Hälfte trägt die Industrie diese Förderbeträge. Das Programm umfasst insgesamt 1,2 Mrd €, was einer Hybridauto Förderung und reinen E-Auto Förderung von ca. 300 – 400.000 Fahrzeugen entspräche. Diese Hybridauto Förderung soll dann am 30. 06. 2019 auslaufen.
Bis Ende Juli lief das Förderprogramm recht schleppend an, obwohl es sich um ein sogenanntes Windhundverfahren handelt, was bedeutet, wer zuerst kommt, kassiert zuerst. Alles deutet darauf hin, dass die breite Käufermasse noch nicht bereit ist, die neue Antriebstechnik zu akzeptieren. Denkbar ist aber auch, dass eine wesentlich höhere Kaufprämie für Hybridfahrzeuge erwartet wird. In Frankreich beträgt die Förderung z. B. satte 10.000 €!

Hybrid Auto Prämie

Eigentlich sollte man erwarten, dass die Hybridauto Förderung vom Käufer besser angenommen würde, da er hier seine gewohnten Fahrzeugarten mit einer Hybrid Auto Prämie erwerben kann, will sagen SUV, Crossover usw. Sie werden mit einer sogenannten Plug-In Konstruktion, zu zumindest teilweise, elektrisch betrieben. Reine Augenwischerei.
Die Hersteller scheuen sich auch nicht etwa so zu werben: „Die moderne Lithium-Ion-Polymer Batterie ist platzsparend unter der Rücksitzbank verstaut und ermöglicht zeitweises Fahren in rein elektrischem Modus“ (KIA) Was immer „zeitweises Fahren“ bedeuten mag?! Doch der Käufer hat Anspruch auf die Hybrid Auto Prämie.

Was soll neben der Hybridauto Förderung noch als Kaufanreiz eingeführt werden?

Es soll der Bau von Ladestationen, auch z. B. auf Parkplätzen von Supermärkten und Sportplätzen mit bis zu 300 Mio € finanziert werden, darunter sogenannte Schnellladestationen. Steuerbefreiungen für 5 – 10 Jahre sind ebenso geplant wie das bevorzugte Parken in Innenstädten, das Fahren auf Busfahrstreifen usw.

Hybridauto – E-Auto

Z. Zt. sind die Verkäufe der Hybridautos mit ca. 130.000 Fahrzeugen zwar wesentlich höher, als die von rein elektrisch angetriebenen E-Autos mit ca. 26.000 verkauften Stück Gesamtverkaufszahlen. Die Zahlen sind aber ernüchternd vor dem Hintergrund von 45 Mio. zugelassenen Pkw insgesamt und dem Verkaufsziel, bis 2020 1 Mio E-Autos auf die Straße zu bringen.
Schon aus technischer Sicht ist auch klar, dass das Hybridauto keine echte Alternative zu den konventionellen Antrieben sein kann. Ein Haybridauto reduziert den Verbrauch an Diesel, Benzin oder Gas zwar aber im Grunde unwesentlich. Die Industrie sorgt außerdem dafür, dass sich der Verbrauch in Grenzen hält, da sie die Hybride als große Fahrzeuge anbietet, also die Energieeinsparung dazu nutzt, weiterhin große Spritschlucker zu bauen.

Hybridauto und die deutsche KfZ Industrie.

Hybrid Auto Förderung war ein großes Begehren der deutschen KfZ-Industrie. Diese hat damit erreicht, dass ein Fahrzeug, das sich technisch nicht wesentlich von den bisher gebauten unterscheidet, trotzdem die Hybrid Auto Prämie erhält. Sie ist nach wie vor nicht bereit und in der Lage der Tatsache ins Auge zu sehen, dass die Substitution der Hubkolbenmotoren durch einen wesentlich günstigeren Drehantrieb unabwendbar ist. Die Substitution heißt, der Antrieb des Kraftfahrzeuges durch einen Hubkolbenmotor wird durch einen Elektromotor ersetzt. Das ist nicht nur wegen des klimaschädlichen CO2 Ausstoßes der Hubkolbenmotoren eine schiere Notwendigkeit, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen sehr sinnvoll. Denn ein Elektromotor wird von einem Rotor angetrieben, was dem Wechselstrom immanent ist. Eigentlich ist es einer der größten Skandale der modernen Wirtschaft, dass ein ganz offensichtlich unwirtschaftlicher Antrieb seit mehr als 100 Jahren verwendet wird. Du brauchst keinerlei Spezialwissen, um Dir vorstellen zu können, dass ein Hubkolben zig -tausend Mal auf und ab bewegt – also entsprechend oft angehalten und wieder beschleunigt wird – immer wesentlich unwirtschaftlicher arbeiten muß, als ein Drehteil, was sich entsprechend dem elektrischen Feld eines Wechselstromes dreht. Es ist nicht nur um ein Vielfaches wirtschaftlicher, sondern auch um ein Vielfaches robuster.
Du darfst getrost davon ausgehen, dass sich die deutsche KfZ-Wirtschaft früher oder später darauf umstellen muss oder untergehen wird!
Wenn Du bedenkst, was deutsche Manager in der KfZ Industrie an Gehältern und Boni jährlich abkassieren – sie verdienen im Jahr leicht mehr als ein normaler Arbeitnehmer im seinem gesamtem Arbeitsleben – so ist ihre Leistung ein Skandal. Ihr einziges Ziel scheint zu sein – immer größer, immer mächtiger. Das offiziell vom VW Ex-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn ausgegebene: „Wir wollen der größte Autobauer in der Welt werden“! Oder BMW konkurriert mit Daimler Benz um die Führungspostion bei Premium Cars. Bei diesen machtbesessenen Spitzenmanagern fand die alles entscheidende Frage, wie kann schnellstens eine echte Alternativen für die längst überholte Technologie des Fahrzeugantriebes mit Hubkolbenmotoren, entwickelt werden, überhaupt kein Gehör. Nichteinmal die angebotene Notlösung eines Hybridautos.

Das Hybridauto als Brückenkonstruktion

Die Hybridauto Förderung kann nach dem bisher ausgeführten, nur als ein Hilfe zur Umstellung auf E-Autos gedacht und auch vom Steuerzahler akzeptiert werden. Im Gegensatz zum E-Auto können hier nämlich die wesentlichen Merkmale der Konstruktion beibehalten werden: Hybridautos brauchen nach wie vor einen Motor und ein Getriebe. Beim E-Auto sind diese Produktionen hinfällig, es entsteht dort eine völlig neue Produktion, ganze Fabriken müssen geschlossen bzw. auf eine völlig andere Produktion umgestellt werden! 100.000 de Arbeitsplätze werden wegfallen.
Du brauchst auch kein Wirtschaftswissenschaftler sein um leicht zu erkennen, dass ein E-Auto wesentlich preiswerter hergestellt werden kann!
Eine solche Substitution einer ganzen Produktion, auf völlig neue Techniken und Materialien gab und gibt es ständig in der Industrie. Sie sind im Allgemeinen aber nicht so spektakulär, da sie bisher keine Schlüsselindustrien betroffen haben. Beispiele sind die Sportartikelindustrie; in wenigen Jahren wurden Sportartikel aus Holz, die bisher ausschließlich produziert wurden, durch solche aus Kunststoff ersetzt, was zwangsläufig zur Folge hatte, dass die Produktionsstätten total überflüssig wurden. Die Fabriken mussten geschlossen werden. Es gab überhaupt keinen Ausweg. Es sei denn, man hatte die Entwicklung vorausgesehen und eine parallele Kunststoffproduktion aufgebaut.
Eine ähnliche Entwicklung erlebte die Uhren- und auch die Porzellan- und Glasindustrie. Eine moderne Digitaluhr hat allenfalls das Gehäuse und das Armband mit einer herkömmlichen, vom Uhrwerk angetriebene traditionelle Uhr, gemeinsam. Kunststoff -Geschirr, Pressglas haben die Porzellan- und Glasindustrie zu Nischenanbietern werden lassen.
Diese Beispiele sind hier breiter behandelt, weil sie deutlich zeigen, vor welchen Umbrüchen die Autoindustrie steht. Die Problematik wird dadurch nicht erleichtert, dass natürlich auch die zahlreichen Zulieferbetriebe von dieser Substitution – Hubkolbenmotor wird vom Elektromotor – ersetzt, erfasst werden, nein es wird ja auch die gesamte Energieversorgung des bisherigen Straßenverkehrs mit Tankstationen obsolet.

Hybridauto Förderung

Diese Förderung ist elementar wichtig für die deutsche KfZ – Industrie, wenn sie denn als Hilfe zur Umstellung erkannt werden würde. Sie kann nur einen kleinen Zeitgewinn für die schlafende KfZ Industrie sein, endlich das E-Auto mit allen Konsequenzen anzunehmen und dafür die produktionstechnischen Voraussetzungen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu schaffen. Die Entwicklung wird sonst über sie hinweg rauschen. Neue Hersteller werden den Markt für Mobilität übernehmen. Erste Beispiele sind die Post, die Internetgiganten und TESLA, die solche Produktionen bereits betreiben.

Förderung Elektroauto

Ein Flop? Ist sie überhaupt ernst zu nehmen?

Angesichts der Anzahl der Anträge – sie liegen nach dem 1. Monat der Einführung – deutlich unter 1.000 Stück – aufgeschlüsselt nach einzelnen Marken, gar 10-er Bereich, z. B. Passat 20, Golf 30, BMW immerhin 186, Spitzenreiter Renault 241. Erschreckende Zahlen, wenn wir den hausgemachten Klimawandel ernst nehmen und ihn als Gefahr für unsere Erde erkennen.

Warum weigern wir uns ein wirkliches Problem für die Menschheit zu erkennen.

Der erste deutsche Astronaut bei seiner Rückkehr auf die Erde gefragt, was sein stärkster Eindruck im Weltraum gewesen sei, antwortete spontan: dieses zarte Häutchen, das unsere Erde umschließt; unsere Atmosphäre, die die Erde bewohnbar macht und die ja nur einige 1000 Meter dick ist, sodass sie bereits von unseren höheren Bergen durchstoßen wird. Das ist ein unwiderlegbares Beispiel für die Begrenztheit unserer Ressourcen. Und dies gilt für alle nicht nachwachsenden Rohstoffe, die wir auf der Erde vorfinden und ausbeuten. Sie sind endlich und für verantwortungsvoll Handelnde spielt es auch überhaupt keine Rolle, wann die Endlichkeit eintritt; Tatsache ist schlicht und einfach: jedes Barrel Öl das wir der Erde entreißen ist unwiederbringlich verbraucht. Schlimmer noch, da wir es verbrennen, schädigen wir unsere knappe Atmosphäre.

Die Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Subventionen

Das Stichwort heißt: Substitution, heißt ein Input wird durch einen Neuen vollständig ersetzt. Beispiele sind: Sportartikel, diese waren noch vor wenigen Jahrzehnten aus Holz, oder Kristallglas und Porzellan Produktgruppen, die ganz oder zum großen Teil durch Kunststoff ersetzt – substituiert – wurden. Eine andere Art der Substitution ist die der technischen Entwicklung: Beispiel ist die Uhr, wo die ganze, ausgefeilte Technik des Uhrwerks, durch digitale Steuerung ersetzt werden konnte. In allen 3 Beispiele entstanden Produkte, die große Verbesserungen trotz wesentlich vereinfachter Produktion mit sich brachten. Was uns aber hier interessieren muss: für die Hersteller war diese Entwicklung tödlich. Es gab kein Entkommen aus dem Ruin, da die Fertigung von Holzskiern oder tennisschlägern, mit einer Produktion aus Kunsstoff absolut überhaupt nichts gemein hatte, eine Digitaluhr allenfalls noch im Gehäuse etwas mit einer Uhr. Dass diese Substitutionen schmerzhaft für die Eigner, für ganze Regionen war, ist leicht nach zu vollziehen. Sie verliefen aber weitestgehend geräuschlos, weil sie nur überschaubare Regionen – bei Uhren den Schwarzwald, bei Porzellan und Kristallglas im wesentlichen die Oberpfalz, bei Sportartikeln süddeutsche Gebiete und auch überschaubare Mitarbeiter Entlassungen betrafen.
Vor dieser Tatsache der Substitution stehen die Energieversorgung und die Autoindustrie. Beides systemrelevante Industriebereiche. 100.000te von Arbeitsplätzen, ganze Städte und Landstriche laufen Gefahr ruiniert zu werden.

Elektroauto Förderung

Wichtig ist, dass wir folgende Tatsachen begreifen: der Klimawandel ist selbstgemacht und er ist absolut schädlich für die gesamte Menschheit. Am Klimawandel wesentlich beteiligt ist die Automobilindustrie. Damit ist beantwortet ohne Wenn und Aber: jeder Schritt der uns vom Verbrauch von nicht erneuerbaren Rohstoffen wegbringt ist wichtig und richtig, ja unerlässlich, also auch eine Förderung von Elektroautos.
Gerade die lächerlich geringe Zahl der bisher zugelassenen und jetzt durch Förderung angeregten Käufe zeigen, wie sehr die Industrie geschlafen und die Politik versagt hat.
Sie lehrt uns aber etwas noch grundsätzlicheres: die Manipulierbarkeit der Menschen. Denn die Erkenntnis, dass eine Substitution der Autoantriebe unumgänglich ist, haben Wirtschaftsbosse in der Autoindustrie ja spätestens bei der sogenannten ersten Ölkrise, also Ende der 70er, Anfangs der 80er Jahre des vorigen Jahrhunderts, gehabt. Aber der Manager, der zwar in einem Jahr mehr verdient, als ein gemeiner Arbeitnehmer in seinem ganzen Leben, müsste erst geboren werden, wollte er diesen Job durch utopische Vorstellungen gefährden. Für ein modernes, abhängig und zunächst immer nur für maximal 5 Jahre angestelltes Management, sind Überlegungen die über seine überschaubare Anstellungszeit hinausgehen eben Utopie. Eine umfassende Umstellung eines ganzen Konzerns auf die völlig neue Produktion von Elektroautos kann man von einem Konzernmanagement schlicht und einfach nicht erwarten. Eine solche Planung müsste ja Blut und Tränen für Mitarbeiter und Aktionäre enthalten. Ein solch fest eingefahrenes System kann nur ergebnisorientiert geführt werden. Ein Manager der Ethik oder eben eine Totalumstellung der Produktion vorschlüge, könnte gleich seinen Hut nehmen.

Die Bedeutung der PR – Public relations, also die Mitnahme eines breiten Publikums

Bei der Energieversorgung wie bei der Autoindustrie war und ist PR -ZIEL seit vielen Jahren, der breiten Masse zu suggerieren: wir haben Alles im Griff, die Schwarzmalereien von Umweltverbänden seien aus der Luft gegriffen, Atommeiler sind ungefährlich und absolut notwendig, Autos zwar nicht ganz aber doch mehr und mehr umweltverträglich. Spätestens seit dem VW Skandal sollte aber jedem klar sein, dass hier in großem Stil und absolut unverantwortlich, getrickst, gelogen und manipuliert wird. Das betrifft aber nicht nur den Dieselskandal, sondern die gesamte Autobranche. Statt immer kleinere, sparsamere und handlichere Autos zu bauen, wurden sie in den letzten Jahren immer grösser, ebenso wie die Gewinne der Industrie. Es ist traurig und sehr bedenklich, dass sich der Verbraucher so leicht irreführen lässt und zuletzt auch noch die Behauptung schluckt, dass die großen Manager die Situation im Griff und Pläne in der Schublade hätten, um diese Substitution schadlos zu meistern. Nichts aber auch gar nichts ist vorhanden. Weder ein brauchbares, alltagstaugliches Elektroauto, noch ein auch nur im Ansatz vorhandener Plan, wie eine neue Fabrik und/oder eine Batterieproduktion aussehen könnte. Deshalb haben die PR-Abteilungen seit Jahren als wichtigste Aufgabe die Bevölkerung zu beschwichtigen und z. B. Botschaft des schlimmsten deutschen Automanagers hinauszuposaunen: wir werden in absehbarer Zeit der größte Autoproduzent der Welt sein. Diesem Ziel wurde alles untergeordnet, selbst Rendite und Ehrlichkeit!
Bei beiden großen Industriebereichen – EVS und Auto – haben wir es mit einer seit Jahren laufenden, gigantischen PR-Aktion zu tun, den Menschen zu vermitteln, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Dabei produziert die Post, aus reiner Verzweiflung, jetzt ihr eigenes E-Mobil

Die mehrfach Milliardäre als Hauptaktionäre der Autoindustrie

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass wir erkennen müssen:
1. Je höher ein Topmanager steigt und damit auch sein Gehalt, desto weniger können wir von ihm Entscheidungen auf mittlere oder gar längere Sicht, erwarten. In seiner durchaus überschaubaren Vertragszeit verdient er soviel, dass er ganz natürlich nicht auf die Idee kommt – kommen kann, seine Karriere aufs Spiel zu setzen um einer Utopie nachzulaufen.
2. Die Menschen sind auf eine Art manipulierbar, dass es uns schaudern machen sollte. Eine gezielt eingesetzt PR-Aktion vermag so gut wie Alles durchzusetzen. Brexit lässt grüßen.
3. Staatliche Eingriffe, also eine Förderung des Elektroautos durch Kaufprämien sind dann unerlässlich, wenn es eben nicht gelingt, die öffentliche Meinung dahin zu bringen, dass ein vernünftiges Handeln der Autokäufer die Konzerne zur Vernunft brächte. Das Gegenteil ist der Fall: der bereits zitierte Konzernboss auf die Frage, warum er den Verkauf großer immer größerer Fahrzeuge forciere, schlicht: die Käufer verlangten danach Er weiß also, die Menschen wurden erfolgreich manipuliert.
4. Aus dieser Misere und von der Förderung des Kaufes von Elektroautos durch den Staat hätten bzw. könnten uns nur die milliardenschweren Eigentümerfamilien retten. Interessanter Weise sind 3 der großen 4 Autokonzerne mehrheitlich unter Familienbesitz. Wenn je eine Berechtigung für die Zusammenballung so großer Vermögen gesucht würde, läge sie hier: nur Eigentümer könnten die Verantwortung dafür übernehmen, dass ein Unternehmen beschlösse, für Jahre auf Gewinnmaximierung oder sogar ganz auf Gewinne zu verzichten zugunsten einer neuen, sicheren und umweltverträglichen völlig neuen Generation von Automobilen. Ein Bosch, ein Daimler oder Benz sind nicht in Sicht!
Es kann überhaupt keinem Zweifel unterliegen, dass die Automobilindustrie vor einer technischen Substitution aller größten Ausmaßes steht. Der Hubkolbenmotor hat ausgedient, er hätte mindesten seit den 80er Jahren ausgetauscht werden müssen. Vor allem den Inhabern ist massiv vorzuwerfen, diese unerlässliche Substitution nicht längst in die Wege geleitet zu haben. Niemand kann behaupten, es nicht erkannt zu haben. Das Elektroauto ist schon deshalb eine zwingende Alternative, weil ein Antrieb mit Hubkolben schon immer ein Anacronismus war. Hier werden bewegte Teile zig tausend Mal in der Minute angehalten und wieder beschleunigt, während in einem Elektromotor Systemrelevant die Drehbewegung ist. Er muss zweifelsfrei eine wesentlich höhere Wirtschaftlichkeit erreichen, entsprechend viel leichter und auch zuverlässiger arbeiten, als jeder noch so ausgebufft konstruierte Hubkolben Motor

Fazit

Da die Autoindustrie nicht Willens und in der Lage ist, die Elektromobilität voranzutreiben, war die Einführung einer Kaufprämie die absolut richtige Wahl. Sie kommt aber zu spät und müsste von einer massiven PR-Kampagne begleitet werden. Hier müssten vor allem die Fachjournalisten in die Pflicht genommen werden. Ein Blatt mit Anzeigen aus der Automobilindustrie wird eine Kampagne für die Elektromobilität jedoch nicht mittragen.